Beauty and the beast

Ich habe in den letzten Wochen öfters Seife gemacht, aber definitiv weniger oft als zu anderen Zeiten. Ein paar Neue sind aber doch entstanden und – tollkühn wie ich bin – zeige ich euch auch mein „Beast“. Beginnen möchte ich aber mit der Seife, an der ich nun wirklich nichts auszusetzen habe, dem Kürbiskätzchen. Dank dem wundervollen Stempel von Omar ist sie schlicht, edel und trotzdem auch ein wenig verspielt.

kuerbiskaetzchen
Sie besteht aus 40% Olivenöl, 23% Bio-Kürbiskernöl vom steirischen Bauernhof, 20% Kokosöl, 11% Ucuuba Butter (daher das dunkle Braun), 4% Rizinusöl und 2% Stearinsäure.In der Lauge habe ich 1:1 angerührt mit 5% Zucker, die Restflüssigkeit kam als Ziegenmilch vom Tiroler Bio-Bauernhof zum Seifenleim. Überfettet ist das Kürbiskätzchen mit 8% und sie duftet nach ätherischen Ölen (1 Teil Geranium, je 2 Teile Neroli und Patchouli und 4 Teile Ylang Ylang).

senzaNamensgebend für die Seife „Senza“ ist die Tatsache, dass sie keinen Duft enthält. Gefärbt habe ich mit zwei Tonerden und Ultramarin Violett. Ansonsten ist es eine Resteseife aus Ölen, die weg mussten. Drin sind 30% Olivenöl, je 20% Aprikosenkernöl und Kokosöl, 13% Sheabutter, 10% Traubenkernöl, 5% Rizinusöl und 2% Stearinsäure. Überfettet habe ich sie mit 7% und in der Lauge ist wieder Zucker und diesmal auch ein wenig Salz.

Arganseife

Nun kommen wir zu den Seifen, die ich nicht soooo mag. Zumindest was die Optik anbelangt. Diese Arganölseife hat sicherlich ihre inneren Werte, aber äußerlich ist sie keiner meiner Lieblinge. Das Rezept ist einer meiner Klassiker, aufgepimpt mit Arganöl. Man nehme dazu je 25% von Babassu, Sheabutter, Oliven- und Arganöl. Beduftet habe ich auch hier mit ätherischen Ölen (1 Teil Atlaszeder, 2 Teile Neroli, und je 4 Teile Amyris und Zitrone). Und auch in dieser Seife ist wieder Ziegenmilch mit drin sowie Tonerden.

beastUnd wer bis hierher durchgehalten hat, der sieht nun auch endlich das wahre „Beast“. So eine hässliche Seife habe ich wirklich schon lange nicht mehr gemacht. Aber ihr wisst ja, oft kommts eben anders, als geplant beim seifeln. Das Rezept erwähne ich trotzdem, denn ich denke, dass es eine feine Seife macht, auch wenn die Optik echt grenzwertig ist. Drin sind 68% Olivenöl, 20% Babassu, 6% Kakaobutter, 4% Rizinusöl und 2% Stearinsäure sowie Ziegenmilch, die wieder direkt zum Seifenleim kam. Diese Seife duftet nach Amber Romancing von Natures Garden. Zumindest den Duft mag ich 😉

4 Antworten auf „Beauty and the beast“

  1. Liebe Brixie,
    alle Seifen sind wie immer wunderschön! Ich war sehr gespannt bei dir einen „Beast“ zu sehen. Das stimmt auch nicht! Du konntest ruhig sagen, dass diese Seife für einen Künstler ist, weil optisch sieht die Seife aus, wie ein modernes Bild. Ich persönlich mag solche Bilder, deshalb mag ich die Seife auch sehr 🙂

  2. Wie immer hast du ganz wunderbare SEifen geschaffen und auch die die dir nicht soooo gefallen, find ich schön, kann aber verstehen wie du es meinst. Das kenn ich auch nur zu gut.
    Mein Favorit aber ist das Kürbisölseifchen!

  3. Liebe Brixie,
    das Kürbiskätzchen ist sowas von süß!! Die Senza ist – wie von dir gewöhnt – schön.
    Die beiden anderen sind nicht so absolut der Hammer, inhaltsmäßig aber top und werden sicherlich beim Waschen viel Freude bereiten. Aber vor allem deine letzte Seife tut mir gut. Und zwar ganz einfach erklärt: manchmal kommst du mir schon außerirdisch vor mit deinen wunderbaren Seifen. Dass du auch einmal eine „häßliche“ seifelst, macht dich wieder menschlich.
    In diesem Sinne, alles Liebe Gudrun

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