Honeywash

Gesiedet am 11.11.2012

Eine richtige Bienen/Honig-Seife wollte ich schon längst einmal sieden und dabei natürlich auch die wirklich pfiffige Idee ausprobieren, eine Luftpolsterfolie zum Auskleiden der Form zu verwenden. Beim schreiben fiel mir gerade auf, dass ich diese Seife am Tag des Faschingsbeginn gesiedet habe. Als strickte Verweigerin närrischer Umtriebe musste ich beim Datum dennoch dran denken. Und ich meine zumindest insofern auch die Rechtfertigung zu haben, diese, meine Gedanken hier mit euch zu teilen, da meine Honeywash wahrscheinlich eher ein, als Seife verkleidetes, Dekostück ist. Vieleicht zum beduften von Schränken? Als dass sie ihrem Namen (dem zweiten Teil davon) gerecht werden wird. Ich glaube sie wird nicht schäumen (und sie wäscht dann ja auch nicht so richtig, oder?). Beim konzipieren des Rezepts hatte ich zu wenig nachgedacht und zu schnell gesiedet. Erstmal habe ich echt viel Bienenhonig verwendet, was natürlich zu einer heftigen Gelphase geführt hat (siehe Fotos) und dann habe ich das Bienenwachs mit 5% sehr hoch angesetzt (heizt auf und verhindert das schäumen) und gleichzeitig den Schaumfettanteil (diesmal Kokos) mit 20% niedrig dosiert.

Hier findet ihr das ganze Rezept, das ich wahrscheinlich so nicht nochmal sieden würde.

30% Olivenöl, 20% Kokosöl, 20% Rapsöl, 10% Sheabutter, 10% Kakaobutter, 5% Rizinusöl, 5% Bienenwachs. Überfettet mit 10%. Wasser und NaOH 1:1 angerührt und den Rest des Wassers (insgesamt 30% der GFM) mit 10% Bienenhonig vermischt vor Mixereinsatz zum Seifenleim gegeben. Beduftet mit Honeywash von GM

Eine Antwort auf „Honeywash“

  1. Das ist ein schönes Dekostück geworden, und kein bisschen närrisch 😉
    Ich mag weniger Schaumfette sehr gerne, aber mit der Menge an Wachs ist der Schaum wahrscheinlich wirklich nicht so berauschend.
    LG von Beate

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