Im Test: Zicken-Pflegebombe

Rezept und Realisation: Beate von der Seifenmafia
Verseifte Öle/Fette: Sesamöl, Babassuöl, Mandelöl, Sheabutter, Jojobaöl, Kakaobutter, Rizinusöl; Überfettung 11%
Lauge: Ziegenmilch und Sole
Farbe: Indigo
Duft: ÄÖ Mischung aus Copaiva, Cananga, Patchouli, Himalayazeder, Orange, Benzoe

Gesiedet am: 20.9.2012
Getestet am: 22.12.2012

Zicken_PflegebombeZicken-Pflegebombe präsentiert sich edel und zurückhaltend. Sie ist sauber in Zellglas verpackt und hat auf der Rückseite ein kleines Etikett mit den Inhaltstoffen, das nicht ablenkt von der Seife, aber alle notwendigen Informationen enthält. Die Marmorierung ist gut zu sehen und sehr fein. Der Blauton dunkel, elegant. Der ungefärbte Teil hat einen leicht ins gelbliche gehenden Cremeton, der typisch ist für Milchseifen und sehr schön harmoniert mit der Farbe des Indigo.

Beim Öffnen des Zellglases ist der erste Impuls zu schnuppern. Und ach, welch Wohlgeruch empfängt mich. Die ätherischen Öle haben sich zu einer vollen, harmonischen, sinnlichen Mischung verbunden, die mich einhüllt und mit Vorfreude erfüllt. Dieser Duft weckt Erinnerungen und lockt. Für mich kein Duft für morgens, definitiv aber abends. Ein Volltreffer würde ich meinen. Wirklich wundervoll rund!

Der spannendste Teil kommt jetzt: das Anwaschen. Erstmal mit der Hand … Cremiger, feinporiger Schaum, ich spüre, die für mich ungewohnt hohe Überfettung. Es fühlt sich weniger reinigend an, mehr einhüllend. Der Duft entwickelt sich sehr schön und unterstreicht die sahnige Haptik des Schaums.

Nun möchte ich ausprobieren, wie sich der Schaum mit einem Waschlappen aus Baumwolle entwickelt und anfühlt. Definitiv üppiger! Nach einigem Reiben des Lappens an der Seife, lege ich diese beiseite und der verblieben Schaum im Lappen ist üppig, dicht und stabil. Das weiche, cremige Gefühl beim Waschen bleibt.

Nach dem Trocknen der Haut habe ich ein leichtes Spannungsgefühl, das bald nachläßt. Ein Eincremen meines Körpers ist nicht notwenig. Selbst die eher trockenere Haut an meinen Beinen fühlt sich nun (9 Stunden nach dem Test) immer noch geschmeidig und nicht trocken an.

Mein Fazit: Eine gestalterisch und vor allem olfaktorisch sehr ansprechende Seife, mit einem milden und ausgewogenen Rezept, die ich als Verwöhnseife z. B. bei einem abendlichen Entspannungsbad einsetzen werde.

Danke Beate, dass du mir diese Seife geschenkt hast.

3 Antworten auf „Im Test: Zicken-Pflegebombe“

  1. Liebe Gudrun,
    du kannst das Rezept sehr gerne verwenden, es freut mich riesig, dass es nicht nur mir gefällt. Ich werde meinen Blog ergänzen und das genaue Rezept dort aufschreiben.
    LG von Beate

  2. Diese Seife sieht sehr schön, puristisch aus. Was mir aber total gefällt, ist die Rezeptur. Ich kann diese Seife direkt auf meiner Haut spüren, auch die Duftmischung entspricht voll meinem Geschmack. Ich glaube, ich werde diese Rezeptur irgendwann einmal „klauen“. Ich hoffe, Beate wird mir nicht böse sein.
    Die Seifen werden sowieso bei jedem anders, auch wenn die Rezpte gleich oder ähnlich sind.
    LG Gudrun

  3. Liebe Brixie,
    ich freue mich riesig über deine Begeisterung über meine Seife und es macht mich ein wenig stolz. Danke dir für diesen tollen Beitrag.
    LG von Beate

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