Klatschmohn

Gesiedet am 3.1.2012

Womit wir bei Nummer 13 angekommen wären und gleichzeitig bei der Nummer 1 im neuen Jahr. Schweineschmalz hat sich in meinen bisherigen Rezepten für Marmorierung am besten bewährt. Und da ich einfach erstmal diese Technik zu meiner vollen Zufriedenheit hinbekommen möchte, bevor ich zur nächsten schreite, wollte ich es nochmal versuchen. Dieses Mal mit einer Farbe und mit gemahlenem Mohn für den zweiten Teil des Seifenleims. Beim dritte sollte ein wenig Titanoxid für ein schönes weiss sorgen. Das Wasser zum anrühren der Lauge habe ich zu einem Drittel durch Sole ersetzt. Mehr wollte ich wegen der Farbe nicht riskieren. Bleicht Sole eigentlich auch so aus wie Salz?

Beduftet habe ich diese Seife zur Sicherheit noch mit ätherischen Ölen statt PÖs. Eine Mischung aus Bergamotte, Zitrone, Lavendel, Orange, Rosmarin, Ylang Ylangund Zedernholz (Claudia Kaspers Toilettenseifen Duftmischung).

37,5% Schweineschmalz, 18,75% Babassu, 12,5% Reiskeimöl, 12,5% Mandelöl, 10% Sheabutter, 7,5 % Rizinusöl, 1,25% Stearin; Überfettet mit 10%; Zusatz: Seidenprotein, TiO2, rote Tonerde, gemahlener Mohn

Ob das gelb vom Seidenprotein herrührt oder davon, dass ich das TiO2 nicht sorgfältig untergemischt habe, kann ich nicht sagen. Mir fehlt hier die Erfahrung. Ich habe in diesem Rezept zum ersten Mal flüssiges Seidenprotein verarbeitet. Insgesamt bin ich aber mit dieser Seife sehr zufrieden. Sie ist – wahrscheinlich durch das Stearin – schon jetzt sehr glatt und hart. Nur das Schneiden der Seife bereitet mir immer noch Schwierigkeiten. Ich bekomme kein Stück wirklich gerade hin.

2 Antworten auf „Klatschmohn“

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