Günstig Einrichten

 

Seid ungefähr einem Jahr habe ich ein neues Hobby, das mir mindestens genausoviel Freude macht, wie das Herstellen meiner eigenen Seifen. Das Herrichten von Möbeln oder anderen Teilen, die ich auf Flohmärkten gefunden habe, begeistert mich sehr. Zuerstmal das Stöbern am Flohmarkt oder beim Altwarenhändler, dann das tüfteln, wie man das Teil wiederverwenden könnte, der ökologische (Vollholz statt Spanplatte) Aspekt ebenso wie der ökonomische (billiger Einrichten geht nicht!) machen mir eine Riesenfreude.

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Echt fett!

Die Macadamianuss-Nougat vom Zotter ist ein Traum und trägt nicht zuletzt zu Unrecht den Beinamen „echt fett“. Gerüchten zufolge (denen aber bitte kein Glaube geschenkt werden sollte!), steht die Tatsache, dass der Zotter weniger als 20 Kilometer von meinem Wohnort entfernt ist, mit einer gewissen Gewichtszunahme meinerseits in Zusammenhang.

Alleine schon die Tatsche, dass ich Macadamianussöl verseife, statt es mir einzuflößen, sollte doch Beweis genug sein 😉

Okay, aber nun zum eigentlichen Thema: einer weiteren, zumindest äußerlich unspekatkulären Seife, die 2017 in meiner Seifenküche entstanden ist.

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Lavendel und Ylang Ylang

Einen Duftkombi, die ich liebe. Leider hält sich – zumindest bei meinen Seifen – Lavendelöl und auch Lavandin nicht wirklich gut und verliert starkt während der Reifezeit. Wenn ich eines der beiden Öle (oder auch beide) mit einen Drittel Ylang Ylang mische, dann riecht man zwar letzteres, da es ein sehr seifenstabiles ätherisches Öl ist, lange und stark. Aber Ylang harmoniert wunderbar mit Lavendel und unterstreicht meiner Ansicht nach auch die Haltbarkeit dieses Dufts.

Die Gestaltung meiner neuen Lavendelseife ist wieder sehr einfach gehalten. Ich habe einen Teil des Seifenleims mit Indigo gefärbt und diesen als untere Schicht in die Form gefüllt. Den Rest des blauen Leims habe ich dann in den ungefärbten gegeben und einen „Topfswirl“ gemacht.

Verseift habe ich hier auch ein regionales Öl. Ein Biobauer, bei dem wir regelmäßig einkaufen, bietet auch Sonneblumenöl High Oleic an. Das nehme ich zum anbraten, weil es hocherhitzbar ist und in Zukunft sicher auch wieder öfter für Seifen.
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Braune Avocadoölseife

Eine Seife, die ich auf Wunsch meiner Freundin Ulrike gesiedet habe. Sie ist ein Fan des PÖs Black Cafe und ich hatte keine Seifen mehr vorrätig, die danach duften. Kennt ihr den Duft? Interessant riecht er ja schon, aber ganz sicher nicht nach Kaffee, wobei er Seifen mit der Zeit so braun färbt, als wäre Kaffee in der Lauge. Mich persönlich erinnert der Duft komischerweise an 4711.

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Ein kleines Stück Luxus

Babassu, Jojobaöl und ätherische Öle machen aus diesem Stück Seife einen kleinen Luxusartikel. Ich mag diese Duftkombination sehr und habe schon einige Seifen so beduftet. Durch das seifenstabile Ylang Ylang hält sich der Duft auch über einen langen Zeitraum gut.

Rezept:
40 % Olivenöl, nativ*
30 % Babassu, nativ*
10 % Kakaobutter*
10 % Reiskeimöl
5 % Jojobaöl*
5 % Rizinusöl

Zusatz:
6 TL Zucker*, 6 TL Meersalz, 4 % ÄÖ-Mischung (Ylang Ylang, Lavandin, Lemongras, Geranium), Pigmente

*) aus biologischem Anbau