Seifenschneider

Ich hatte bisher beim Schneiden der Seife mit jedem Werkzeug, das ich ausprobierte Probleme. Irgendwie waren meine Seifenstücke immer schief. Egal ob mit Spachtel, einem scharfen Messer oder einer umgebauten Bügelsäge, in die ein Draht statt des Sägeblatts eingespannt wurde.

Beim Recherchieren im Internet fand sich am häufigsten das einfache Modell eines Seifenschneiders, der eine vertikale Fuge als Führung für z.B. eine Spachtel verwendet, um gerade zu schneiden. Ich wollte aber einen, mit dem man gegebenenfalls auch freie Formen in Seifenblöcke schneiden kann, um diese dann als Einleger zu verwenden. Auch sollte der Schnitt mit einer dünnen Gitarrensaite erfolgen, denn mich störte es, dass das abgeschnittene Stück auf der Schnittfläche kleben bleibt und beim Abmachen verschmiert, wenn die Seife noch ein wenig weich ist.

Mein Bruder hat sich angeboten, mir einen Seifenschneider zu bauen, und so sieht er nun aus:

Zugegeben, er ist keine Schönheit, aber die Seife rutscht auf der beschichteten Fläche gut und der Draht schneidet sehr exakt. Er bietet maximale Flexibilität, was die Schnittstärke anbelangt, da sich der Draht stufenlos verstellen lässt. Für freie Formen, kann man ihn in der Mitte der Schneidefläche spannen und hat so genug Platz, um den Block in alle Richtungen zu bewegen (zumindest stelle ich mir das so vor, der Test folgt). Will man einen ganzen Block in gleiche Stücke schneiden, dann ist der Anschlag zum Schieben der Seife praktisch.

Wie schneidet ihr eure Seifen?

5 Antworten auf „Seifenschneider“

  1. Toller Seifenschneider! Einen wirklich netten Bruder hast Du 🙂

    Deine Seifen gefallen mir ganz besonders gut. Und für das Verpacken hast Du wirklich ein Händchen – das liegt mir leider so gaaaar nicht…

    Ich komm jetzt mal öfter bei dir hier vorbei wenn ich darf.

    LG
    Annette

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