Spezialseifen

Im Zuge meiner Weihnachtsseifenproduktion sind auch zwei Spezialseifen entstanden. Eine (hauptsächlich) für mich und eine (hauptsächlich) für die Männer in meinem Leben. Die für mich ist eine Haarseife nach Laurence’s genialem Rezept mit einem 20%igen Rizinusanteil, auf das ich durch Mini’s Blog aufmerksam geworden bin. Außer dem hohen Rizinus-Anteil besteht meine Version aus Olivenöl, Sheabutter, nativem Traubenkernöl und Brokkolisamenöl und den ätherischen Ölen Rosmarin, Lavendel, Patchouli und Ylang Ylang. Die Lauge ist 1:1 angerührt, wobei ich noch zusätzlich 5% Zitronensäure verwendet habe (und demzufolge auch den NaOH anteilig erhöhen musste).

RapunzelDie Spezialseife für Männer ist eine zum Rasieren. Ich habe sicher schon seit einem halben Jahr KOH rumstehen für eine Mischverseifung, aber erst vor einigen Wochen, kam ich dazu das mal zu testen. Ich habe einfach das Rezept zweimal mit Soapcalc berechnet, einmal mit KOH und einmal mit NaOH, jeweils mit der halbe Menge der geplanten Fette. Dann habe ich die berechneten Mengen an NaOH und KOH abgewogen und beides nacheinander in meine Laugenflüssigkeit eingerührt. Die Fettmenge eines Rezepts wurde dann verdoppelt und alles andere war wie bei einer „normalen“ Seife auch.

RasierseifeJetzt hoffen wir mal, dass die Beschenkten dann auch zufrieden sind mit ihrer „de luxe“ Rasur. Meine Rasierseife habe ich aus folgenden Zutaten hergestellt: 33% Babassu, 22% Olivenöl, je 10% Avocadoöl, Sheabutter und Rizinusöl, 6% Stearinsäure, 5% Hanföl, 4% Lanolin, 10% Zucker, 10% Sole, 20% Rosmarinhydrolat, Seide, Kaolin und Glycerin. Beduftet habe ich mit einer herben Mischung ätherischer Öle.

Eine Antwort auf „Spezialseifen“

  1. Ich hoffe du kommst genau so klar damit wie ich. Und hach, iss die scheee 😉 Meine Haarseifen schauen immer katastrophal aus, ich muss immer spachteln.

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