Wake’Mint’Up

Gesiedet am 23.08.2012

Ich fand die Idee, eine Splatter Soap auszuprobieren, ganz hervorragend. So gesehen hier (leider kann man das Video nur ansehen, wenn man außerhalb von Deutschland wohnt, warum auch immer).

Das Prinzip ist einfach: man färbt einen sehr kleinen Teil der Rohseife in kontrastreichen Farben ein. Der größere Teil des Seifenleims wandert ungefärbt in den Dividor. Dann werden die eingefärbten Rohseifen mittels Strohhalm aufgezogen und auf die Oberfläche des ungefärbten Seifenleims gepustet. So schön so gut. Ich jedenfalls hab zu fest aufgezogen, Rohseife an die Lippen bekommen und mich dabei verletzt. Nicht arg schlimm, aber dennoch so, dass ich abraten würde davon, diese Technik auszuprobieren. Rausgekommen ist bei diesem Akt der Selbstverstümmelung ein nettes Seifchen, dennoch mache ich das so nicht mehr.

Verseift habe ich 25% Babassu, je 20% Olivenöl, Schmalz und Mandelöl, 10% Sheabutter und 5% Palmkernöl mit einer Überfettung von 8%. Die Flüssigkeit zum Herstellen der Lauge besteht wieder mal je zur Hälfte aus Sole und Ziegenmilch. Der Duft kommt von ätherischen Ölen und zwar 2/3 Pfefferminze und 1/3 Atlaszeder. Daher auch der Name der Seife.

Was mich diesmal besonders gefreut hat, ist dass der ungefärbte Teil der Seife richtig weiss geblieben ist. Am Foto sieht am das leider nicht so gut, weil das Licht heute gar nicht passt zum Fotografieren. Ich habe das NaOH mit der Sole angerührt, auf unter 30° C abkühlen lassen und dann erst die Ziegenmilcheinswürfel darin aufgelöst. Vielleicht liegt die helle Farbe auch daran?

6 Antworten auf „Wake’Mint’Up“

  1. Tolle Seife ist es geworden.
    Hattest Du den Divi im Gefrierschrank oder hatte Sie eine Gelphase?
    Ich finde man sieht sehr schön, dass der ungefärbte Teil der Seife schön weiß geblieben ist.
    Mir gefällt sie richtig gut. Aber ich wäre nicht so mutig gewesen und hätte die Strohhalm Technik wahrscheinilich nicht ausprobiert.
    lg. und schönes Wochenende
    Sylvie

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