Weniger ist schwer

Vor sieben Monaten habe ich damit begonnen Seifen zu sieden und wollte erst mal ganz viel ausprobieren … verschiedene Seifenrezepte sowieso, aber auch Zusätze, Farben, Gestaltungstechniken und so weiter. Das Schöne am Sieden ist ja nicht nur das wundervolle Endergebnis, sondern auch die unendlich vielen Möglichkeiten, die sich einem bieten bei der Planung und Umsetzung eines solchen Projekts. Jetzt habe ich natürlich schon einiges ausprobiert und stelle fest, das ich den Drang spüre, mich zu beschränken.

Die zahlreichen Seifen, die ich hergestellt habe und die ich so nach und nach verwende, haben mir bewusst gemacht, dass ich die einzelne Seife gar nicht mehr wirklich beurteilen (und schätzen) kann, weil sie in der Masse untergeht. Nachdem die ersten Experimentierlust befriedigt ist, möchte ich mich nun auf ein paar wenige Seifenrezepte beschränken und diese dann gegebenenfalls erweitern bzw. gegen neue Rezepte austauschen.

Mein Plan ist erst mal mit drei Rezepten zu beginnen, die ich aus der Erfahrung der ersten Monate für besonders gut empfunden habe und mich von da aus weiter vorzuarbeiten. Meine erste Auswahl ist folgende:

Milchseife 
(Rezept der Seife „Vanillemilch“)

Diese Seife schäumt wunderbar cremig, ist durch ihren Anteil an Sole nicht zu weich (was ich gar nicht mag) und trocknet meine Haut nicht aus. Ich benötige nach dem Waschen mit dieser Seife keine Handcreme oder Body-Lotion.
Ich werde dieses Rezept in der Fettzusammensetzung unverändert belassen und auch die Sole zum gleichen Anteil wieder einsetzen. Der zweite Teil der Flüssigkeit wird variiert. Bisherige Favortien sind Ziegenmilch und Kokosmilch. Weiters ausprobieren möchte ich: Mandelmilch, Macadamianussmilch und Hafermilch.

Schweineschmalz mit Seide
(Rezept der Seife Klatschmohn)

Diese Seife liebe ich sehr. Auch bei diesem Rezept überzeugt mich der üppige, pflegende Schaum, der sich nochdazu sehr seidig anfühlt. Weiters gefällt mir an diese Fettzusammenstellung auch, dass die Seife ungefärbt schön weiss bleibt.

Das dritte Rezept steht noch nicht fest. In der engeren Auswahl sind derzeit Papaya-Peeling sowie Gurke, Aloe und Minze.

 

Eine Antwort auf „Weniger ist schwer“

  1. Gerade eben habe ich Deinen Blog abonniert- ich finde bei Dir total viel zum Schauen und zum Lernen. Einfach schön! So produktiv wie Du bin ich noch lange nicht, meine allererste Seife habe ich vor 2 Wochen gesiedet und bin seither noch nicht wieder dazu gekommen…ich möchte aber gerne.
    Obwohl Du geschrieben hast, dass Du Deine Seifenproduktion erstmal ein wenig einschränken möchtest, würde ich mich über Neues von Dir sehr freuen! Und vielleicht magst Du ja auch mal wieder in der Rührküche vorbeischauen 😉
    Lieben Gruss, fortunella

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