Zweimal ganz schlicht Seife

mandelmilch1 mandelmilch2Zu Jahresbeginn habe ich mich erstmals wieder seit einer mehrmonatigen Pause daran gemacht eine Seife zu konzipieren. Und mich – nach zahlreichen verworfenen Rezepten und Gestaltungsvarianten – dann für eine ganz schlichte, dafür umso edlere entschieden:

Die „Mandel-Milch-Seife“ besteht aus 45% Olivenöl, 20% Mandelöl (in Bioqualität von der Ölmühle Fandler), 20% Kokosöl, 10% Bio-Kakaobutter und 5% Rizinusöl, die Lauge ist angerührt mit Mandelmilch und der zarte Duft kommt von eine Mischung ätherischer Öle (Orange 5fach, Rosmarin, Ylang Ylang, Gurjunbalsam und etwas Atlaszeder). Sie blieb ungefärbt und ungestempelt, was mich einige Überwindung gekostet hat, worüber ich aber nun sehr froh bin. Die wundervolle Haptik dieser Seife kommt so jungfräulich viel besser zur Geltung, wie ich finde.

Davor ist noch eine Seife entstanden, sozusagen zum aufwärmen. Und auch diese Seife blieb ungefärbt (aber ein wenig mit Goldmica bepinselt). Sie duftet frisch herb nach Patchouli, Limette und Rosmarin und wurde hergestellt aus 40% Olivenöl, 20% Avocadoöl, 20% Kokosöl, 10% Kakaobutter und je 5% Rizinusöl sowie Hanföl (Fandler, bio). Allerdings habe ich hier arg viele Luftblasen mit eingearbeitet und auch das Topping bereue ich ein wenig …AvocadoHanf

14 Antworten auf „Zweimal ganz schlicht Seife“

  1. Hallo Brixie!

    Wie schön, dass sich wieder was tut auf deinem Blog! Ich beobachte Dein Treiben ja schon länger… Deine Seifen sind ein wahrer Augenschmaus… So stimmig, edel, schön und fein gemacht!

    Liebe Grüße von einer heimlichen Verehrerin

  2. Hallo Brixie!
    Mich lässt das Bild von deine Mandelmilchseife einfach nicht mehr los 🙂
    Darf ich fragen, ob du die Lauge mit gefrorener oder frischer Mandelmilch angesetzt hast?
    LG
    LiSa

    1. Liebe Lisa,
      für diese Seife habe ich gekaufte Mandelmilch verwendet und diese in der Packung kurz in den Tiefkühler gelegt, bevor ich die Lauge damit angerührt habe. Die Milch war leicht angefroren. Mittlerweile ist die Seife angewaschen und sie schäumt ganz toll feinporig und cremig. Ich werde das Rezept sicherlich nochmal unverändert nachsieden.
      lg Brigitte

      1. Danke 🙂
        Ich habe es mittlerweile mit halb Lauge, halb frischer Mandelmilch probiert und mit Arganöl kombiniert. Es ist eine super cremig schäumende und pflegende Seife geworden. Leider ist die Optik auf der Strecke geblieben ;).
        LG

  3. Elisabeth Mayer
    26. Januar 2015 um 23:37
    Liebe Brixi, ich habe am Sonntag eine Seife gemacht und zwar dein Rezept: 400g Olivenöl, 200g Kokosöl, 200g Schmalz, 100g Sheabutter , 60g Jojobaöl und 40g Rizinusöl. In das Rosmarinhydrolat – 334g habe ich 1TL. Meersalz, 2TL. Staubzucker sowie eine Handvoll Seide. Einen Teil von dem Jojobaöl habe ich in den Seifenleim zwecks der ÜF 8%. Habe dann noch ca. 50ml Duftöl dazu. Der Seifenleim war gut zu verarbeiten. Habe die Blockform nur leicht abgedeckt wegen der Seide. Aber heute Montagabend war der Seifenleim noch ziemlich weich. Habe ich zuviel Flüssigkeit genommen, was meinst du…………. Liebe Grüße Elisabeth

    1. Liebe Elisabeth,
      du hast mit einem Flüssigkeitsanteil von 33,4% sicher nicht zu viel genommen, aber da dein Anteil an festen Fetten nur 30% beträgt (Schmalz macht eher weiche Seifen als harte), dauert das dann halt ein paar Tage bis du die Seife ausformen kannst, wenn sie keine Gelphase hatte. Und ich nehme an, das war so bei deiner Seife. Laut meiner Erfahrung heizt Seide alleine nicht genug auf, um eine Gelphase ohne Isolierung bzw. „anschubsen“ im Backrohr zu erreichen, vor allem, wenn man kalt arbeitet. Das ist aber nicht weiter schlimm und verlangt nur nach etwas mehr Geduld. Da mir diese fehlt, reduziere ich bei einem Rezept wie dem deinen meine Flüssigkeitsmenge meist auf 25-30% oder aber ich sorge für eine Gelphase, dann geht das schneller mit dem Ausformen.
      LG Brigitte

      1. Hallo Brixi, dankeschön für deine rasche und informative Antwort. Die Seife ist inzwischen ausgeformt und geschnitten. Eine volle Woche hat sie gebraucht zum trocknen, ja ich bin sehr zufrieden mit dem Seifchen.
        Ich hätte noch eine Frage:
        wie lange dauert so ein anschubsen?
        Machst du das auch mit Milchseifen?
        liebe Grüße an dich Elisabeth

  4. Deine Seifen sind wundervoll – ich freue mich auch, dass ich wieder mal etwas von dir lesen (und sehen) kann. Und deine Fotos sind – wie weiter oben schon beschrieben – grosse Klasse!

    LG, Maria

  5. Schön, daß es wieder Seifen von Dir zu sehen gibt! Die Mandelmilchseife wirkt ohne jegliches „Beiwerk“ umso edler, gut, daß Du sie so hast wirken lassen- sie sieht einfach toll aus!
    LG Britta

  6. Oh mann,
    freue ich mich hier von dir zu lesen!
    Das heißt hoffentlich, ihr habt das Schlimmste überstanden!
    Die Mandel-Milch-Seife schaut sehr cremig und edel aus und edel ist ja bei Fandler Mandelöl wohl der richtige Ausdruck.
    Der Duft klingt wirklich verführerisch – eine Seife für mehr, mehr Genuß, mehr Kerzenlicht, mehr Romantik,……
    Ich abe vor kurzen Macadamianussmilch verseift – oh gott war die lecker,
    die Milch, meine ich, nicht die Seife 😉
    Ich denke so oft an dich – hoffe so das es euch gut geht.
    Bussi Vanessa

    1. Liebe Vanessa, Macadamianussmilch klingt unbedingt so, als ob ich das ausprobieren möchte. Zum trinken, wie auch zum verseifen in Kombination mit Macadamianussöl. Danke für den Tipp!

  7. Wie schön, Mandelmilchseife lebt wirklich von ihrer Schlichtheit, einfach nur wundervoll <3
    Deine Duftmischungen klingen verführerisch…hmmmm!
    LG Beate

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